Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Othmar Hageneder (*25.7.1927– †27.6.2020)

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Am 27. Juni dieses Jahres verstarb der gebürtige Linzer, em. o. Univ.-Prof. Dr. Othmar Hageneder, in Wien im 93. Lebensjahr. Der Sohn eines Polizeibeamten besuchte in seiner Heimatstadt das akademische Gymnasium, wobei er noch knapp vor Kriegsende zum Militär eingezogen und verwundet wurde. Nach der Matura studierte er an der Universität Wien Geschichte und Geographie und absolvierte den Ausbildungskurs am Institut für österreichische Geschichtsforschung.

Anschließend ging er für ein Jahr als Stipendiat nach Rom mit dem Auftrag die Kanzleiregister des Papstes Innozenz III. für eine Edition zu bearbeiten, eine Aufgabe, die ihn bis an sein Lebensende nicht mehr losließ, auch nachdem er 1953 in den Dienst des Oö. Landesarchivs getreten war.

Volle 23 Jahre gehörte er dieser Institution an und erfüllte die ihm übertragenen, vielfältigen Aufgaben mit großem Einsatz. An der Wiener Universität 1968 für mittelalterliche Geschichte habilitiert, wechselte er 1976 als o. Univ.-Prof. dieses Faches an die Universität Innsbruck und schließlich vier Jahre später an die Universität Wien, bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1995.

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Firmenliste 2020 / 2021 online !

Sie kümmern sich als Eigentümer um den Erhalt eines Baudenkmals oder eines Altbaus? – Dann kann Ihnen die neue GLD-Firmenliste beratende Hilfe sein, deren neue Ausgabe für 2020 / 2021 ab sofort auf unserer Homepage abrufbar ist. Unter der Rubrik Firmenliste finden sie das aktuelle Firmenverzeichnis, geordnet nach Gewerken respektive Baumaterialien. Das PdF-Dokument zum Durchblättern können Sie ganz einfach mit einem Klick auf das Bild unterhalb öffnen.

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Subskriptionsaufruf

Bildschirmfoto 2020 07 03 um 134011Im Mai 2016 erreichte das Büro der GLD ein Hilferuf von Dr. Reinhold Jagersberger. Er hatte bereits ein Buch über die Hammerherrenhäuser der Steiermark publiziert und bereiste gerade im Zuge seiner Recherchen für den oberösterreichischen Band die hiesigen Objekte. In einer im Umbau befindlichen Villa waren ihm mehrere Hammergewerkenportraits aufgefallen, die durch die Bauarbeiten akut gefährdet schienen, und so wandte er sich an die GLD mit der eindringlichen Bitte, uns der Rettung dieser Kulturgüter anzunehmen. Schon wenige Tage später gelang es uns mit unserem damaligen Präsidenten Dr. Spiegelfeld, sprichwörtlich in letzter Sekunde die gesamte Serie von acht Portraits der bedeutenden Gewerkenfamilie Schröckenfux aus dem 17. und 18. Jahrhundert anzukaufen. Heute befinden sie sich teilweise bereits saniert im Micheldorfer Sensenschmiedemuseum.

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Der historische "Rückblick"

Bildschirmfoto 2020 07 03 um 175205In dieser Rubrik präsentieren wir einen landeskundlichen Schnappschuss, dessen Entstehungskontext nicht hinreichend geklärt ist. Wir bitten Sie um Ihre fachkundige Mithilfe bei der Klärung von Aufnahmeort, -zeit, und/oder -anlass.

Mag Neujahr auch noch fern sein, so wünscht Ihnen die GLD-SCHriftleitung mit dem aktuellen Rätselbild und den darauf abgebildeten sympathischen Glücksbringern aus gegebenem Anlass schon inmitten des Jahres viel Glück, vor allem aber beste Gesundheit!

 

Sie wissen mehr zu diesem Bild? - Dann senden Sie uns Ihre Hinweise bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Kneifel für Gesetzesänderung beim Denkmalschutz

Sperre der Todesstiege:
Gottfried Kneifel für Gesetzesänderung beim Denkmalschutz

Bezirksrundschau Perg (www.meinbezirk.at, Perg, Lokales), 1. Juli 2020

Gottfried Kneifel von der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ spricht sich für eine Änderung des Denkmalschutzgesetzes und für die Beendung der Sperre der Todesstiege im Mauthausen Memorial aus.

(IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel, Foto: IWS)

Bildschirmfoto 2020 07 01 um 155425MAUTHAUSEN. Schon seit zwei Jahren ist die sogenannte "Todesstiege" für Besucher der KZ-Gedenkstätte Mauthausen gesperrt. Grund: Laut Ö-Normen entspricht die Stiege, auf der Häftlinge unter dem Nazi-Regime Zwangsarbeit leisten mussten, nicht den aktuellen Sicherheitsstandards. Für die Eigentümer besteht dadurch ein Haftungsrisiko, wenn es zu Verletzungen bei der Besichtigung kommt.

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